Nikolaus von Fluee Joachim Schäfer AusschnittNeue Chorkomposition zu Bruder Klaus von Alexander Bayer

Ein weiteres neues Bruder-Klausen-Lied ist jetzt auf der Website des Liturgischen Instituts veröffentlicht. Nach dem Gemeindelied von Joseph Bisig, das kürzlich als Gewinner des Wettbewerbs für ein neues Bruder Klausen-Lied prämiert und publiziert wurde, liegt nun auch ein Chorstück vor.

 

Es ist aus demselben Wettbewerb hervorgegangen. Die Jury hatte es zur Weiterbearbeitung als Chorlied empfohlen. Der Komponist Alexander Bayer hat diese Herausforderung gern angenommen. Entstanden ist ein berührend sinnlicher Chorsatz, welchem es gelingt, dem Text einen klingenden Ausdruck zu geben. Wie bereits beim Gemeindelied, war es der Jury auch bei diesem Werk wichtig, dass das Wort-Text-Verhältnis adäquat ist. Dies gelingt dem Komponisten auch mittels Harmonisation. Sehnsucht ist spürbar.

 

Der anonyme Text, den er zur Vertonung ausgewählt hatte, stammt von Josef-Anton Willa. Er zeichnet in zeitgenössisch lyrischer und zugleich biblischer Sprache den geistlichen Weg Niklaus von Flües nach und lässt auch dessen Frau Dorothee nicht unerwähnt. Sie werden als Paar besungen, das ‚ganz Gott zu eigen’ war und das uns noch heute Vorbild sein kann. Die Musik von Alexander Bayer ist anrührend und unterstreicht den besinnlichen Charakter des Textes.

 

Interessierten Chorleitenden, Chorsängerinnen und –sängern steht das Stück „Sehnsucht war ihm ins Herz gelegt“ für die Verwendung im Gottesdienst zur Verfügung:

 

Chorsatz „Sehnsucht war ihm ins Herz gelegt“ von Alexander Bayer

 

Der Komponist:

Alexander Bayer stammt aus Baden-Württemberg. Er ist Theologe und Liedermacher von Neuen Geistlichen Liedern, mit denen er weitherum auftritt und die auf zahlreichen CDs veröffentlicht sind. Er arbeitet als Pastoralassistent in der Pfarrei St. Stephan Männedorf-Uetikon.

 

Der Texter:

Josef-Anton Willa stammt aus dem Wallis. Ausbildung zum Kirchenmusiker und Theologen. Promoviert in Liturgiewissenschaft. Nach Jahren als Pastoralassistent und als Mitarbeiter des Liturgischen Instituts ist er in die Seelsorge zurückgekehrt und arbeitet in der Pfarrei Münchenstein BL.