Kurse

Kirche sein im Geben und Nehmen

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Kirche sein im Geben und Nehmen

FINDET ONLINE STATT: Liturgie im Gespräch 2022: Ein Abend im Schatten von Ostern? Die Liturgie des Hohen Donnerstags

08-02-2022 09:30 -17:15
CHF 50.00 (Teilnehmende Ausland 47.00 €)
Gruendonnerstag thumb

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation haben wir uns entschlossen, den Kurs online durchzuführen.

Ein Donnerstag zum Weinen (greinen), ein Donnerstag, an dem es wieder anfängt zu grünen, ein Hoher Donnerstag wegen seiner grossen theologischen Bedeutung, usw.? So vielfältig die Bezeichnungen und vor allem ihre möglichen Herleitungen sind, so vielfältig sind auch die Inhalte, die in der Messe am Abend dieses Tages gefeiert werden – und ihre liturgische Gestalt: Beginn der Feier der drei Österlichen Tage, Gedächtnis des Abendmahls, Einsetzung der Eucharistie, Fusswaschung, Feststimmung und Beginn der Leidensgeschichte Jesu, Schweigen der Orgel, Ölbergandacht usw. Zahlreich sind auch die Herausforderungen in der Praxis: Wie diesen Abendgottesdienst feiern, der zum Österlichen Triduum gehört, aber auf einen Arbeitstag fällt? Wie Zugänge zur Eucharistie finden zwischen Abendmahl, Kreuz und Auferstehung? Kann man im Gottesdienst Menschen die Füsse waschen? Gibt es Feierlichkeit ohne Orgel? Wie können wir heute wachen und beten?

Liturgie im Gespräch 2021 Spezial: Liturgie und Corona

23-02-2021 09:00 -17:00
LiG Corona

Die Corona-Pandemie hat viel im gottesdienstlichen Leben bewirkt: Frust, Verunsicherungen, aber auch Aufbruch und Neues. „Ostern im Vatikan ohne Gläubige“, Gottesdienstabsagen, verschlossene Türen. Das waren Erfahrungen am Beginn der Pandemie. Andererseits hiess es: „Ostern fällt nicht aus“, gestreamte Gottesdienste nahmen schnell zu, es gab Palmzweige to go, Gottesdienstmodelle für zuhause, WhatsApp-Feiern usw. Viel Kreatives entstand nach dem ersten Schock – und Weihnachten fand definitiv statt.
Dass so vieles stattfand oder neu entstand, ist unzähligen Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarreien zu verdanken, die sich nicht von Zahlen und Viren in ihrem Engagement beirren liessen und unter immer veränderten Umständen neue Wege suchten, wie Gottesdienst gefeiert werden kann.

Ein Jahr leben wir nun mit dieser Pandemie – das ist ein guter Zeitpunkt, um zurückzutreten und zu fragen: Was können wir lernen? Was müssen wir ändern? Gibt es etwas, das wir unbedingt festhalten müssen? Was haben wir neu entdeckt und was haben wir wieder entdeckt?

Wir nehmen uns Zeit, um über diese Fragen ins Gespräch zu kommen, Optionen aufzuzeigen und digital miteinander zu feiern.

Liturgie im Gespräch 2020: Leiden und Sterben feiern? Die Liturgie des Karfreitags

10-03-2020 09:30 -17:15
Blick in die Kirche thumb

„Die Feier vom Leiden und Sterben Christi“, so heisst die Karfreitagsliturgie offiziell. Sie wurde von manchen „verstörte Messe“ genannt, wobei sie seit frühester Zeit keine Messe war und auch heute nicht ist. Und verstört ist sie eigentlich auch nicht. Aber wohl doch verstörend: Einerseits wegen ihres Aufbaus, der auf den ersten Blick so anders ist als die gewohnten Gottesdienste, mit dem Sich-auf-den-Boden-Werfen gleich zu Beginn, der langen Passion, den ausführlichen Fürbitten, der Kreuzverehrung, der Kommunionfeier. Andererseits aber auch verstörend durch den Inhalt: Leiden und Sterben Christi feiern. Können wir Leiden und Sterben überhaupt feiern? Können wir, wenn wir einen Hauptteil der Feier wirklich ernstnehmen, tatsächlich das Kreuz verehren? Und stimmt es überhaupt, dass wir am Karfreitag beim Leiden und Kreuz stehen bleiben?

Liturgie im Gespräch 2019 - Die Osternacht - Wie das Fest der Feste feiern?

29-01-2019 09:30 -17:30
LiG 2019 Osternacht thumb
Die Osternacht gilt als die „höchste und vornehmste aller Feiern des liturgischen Jahres“. Die Feier in der Nacht, Dunkel und Licht, Feuer und Kerze(n), Laufen und Stehen, Stille und Wort, Musik und Gesang, Weihrauch und Wachsduft, Öl und Wasser, Brot und Wein …: kaum ein anderer Gottesdienst ist von so vielen sinnenfälligen Zeichen erfüllt wie diese „Mutter aller heiligen Vigilien“ (Hl. Augustinus). Und in kaum einer anderen Feier kommen die grundlegenden Themen unseres christlichen Lebens so deutlich zur Sprache und zur Erfahrung: Gott, Mensch und Welt, Christus, Kirche und Erlösung, Sünde und Tod, Gnade und Vergebung, Auferstehung und neues Leben … Aber gerade wegen dieser vielen Zeichen und ihres dichten Gehalts ist die Osternacht eine besonders anspruchsvolle liturgische Feier. Der Theologe Josef Wohlmuth bringt es auf den Punkt: „Man darf und kann in diese Liturgie nicht unvorbereitet hineinstolpern, wenn sie ihre mystagogisch-ästhetische Kraft entfalten soll.“ Das gilt für die, welche die Feier planen, ihr vorstehen und in ihr einen besonderen Dienst übernehmen, aber auch für die Feiernden selbst.

Liturgie im Gespräch 2018 - Vielfalt leben - Pfarreien und katholische Missionen feiern

29-01-2018 10:00 - 30-01-2018 16:00
Lig2018 Kircheingang thumb „Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.“ (Apg 2,6)

Seit dem Beginn der Kirche am Pfingsttag steht fest: Es gibt nicht die Sprache der Kirche und es gibt auch nicht die Kultur der Kirche. Gott wird in allen Sprachen und Kulturen verkündet und gehört, Gott wird in allen Sprachen und Kulturen gefeiert. Und deshalb gibt es auch in der katholischen Kirche verschiedene Frömmigkeitsformen je nach Herkunft und Heimat und unterschiedliche Akzente bei der Feier von Gottesdiensten in verschiedenen Kulturen.

Liturgie im Gespräch 2017 - "Alle Worte haben Kraft vom ersten Wort". Liturgie und Sprache

30-01-2017 10:30 - 31-01-2018 15:00
LiG 2017 thumb Unverbraucht soll sie sein, die liturgische Sprache, stark, einfach und verständlich, wiederholbar, aber nicht zur blutleeren Formel erstarrt, vielmehr bildreich und poetisch, auf jeden Fall nicht theologisch, biblisch – ja, durchaus. Die Erwartungen und Wünsche an die Sprache der Liturgie führen in Aporien. Ist „Gnade“ biblische oder theologische Sprache? Und das Wort „Gott“ ist alles andere als unverbraucht. Soll man aber im liturgischen Gebet darauf verzichten? Wohl kaum. Vielmehr gilt es, die Kraft dieses ersten Wortes zu entdecken in den unterschiedlichen Sprachformen der Liturgie: im gebeteten, gesungenen, frei gesprochenen Wort, in alten oder neuen Texten.

Liturgisches Institut
der deutschsprachigen Schweiz
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CH-1700 Freiburg
Fon: 026 484 80 60
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