Wann und wo?

  • Die eingeladene Person beginnt ihr Gebet zur vollen Stunde.
  • Wie lange das Gebet dauert, ist jedem selbst überlassen – sicher nicht eine ganze Stunde.
  • Das Gebet kann Zuhause oder in einer geöffneten Kirche stattfinden.

Was beten?

a. Wenn es den Beterinnen und Betern hilft, das vorzugeben, tun Sie es, z.B.
Ein Psalm (Ps 23, 91, 121 oder 126) – ein Schriftwort (z.B. Jes 40, 7-11; Jes 40,27-31; Röm 15,1-5; Gal 6,9-10) – Fürbitte für Erkrankte und Betroffene – Vaterunser

b. Wenn nicht, können Sie z.B. folgende Möglichkeiten angeben:

Wie kommt die Gebetskette zustande?

  1. Sie selber laden ein oder sie gewinnen jemanden, der das übernimmt.
  2. Die Zeiteinteilung wird festlegt, z.B. von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends oder kürzer.
  3. Eine Gebetskette bilden, z.B. über Mail mit Eintrag in ein Doodle, ggf. telefonisch oder Eintrag in eine Liste.
  4. Als Beterinnen und Beter kommen z.B. in Frage: Frauen und Männer in Lektorenkreisen, Liturgiegruppen, Bibelgruppen, Katechetinnen zusammen mit den Familien aus Kindergottesdiensten, die Beterinnen und Beter des Rosenkranzes, Freundeskreise und Einzelpersonen.

Das unablässige Gebet gründet in der Aufforderung Jesu allezeit zu beten und darin nicht nachzulassen (Lk 18,1). Auch für Paulus gehört es zur christlichen Lebensform: «Betet ohne Unterlass» schreibt er an die Gemeinde in Thessalonich (1 Thess 5,17). Von den Christen in den ersten Gemeinden berichtet die Apostelgeschichte, dass sie beteten, wenn sie allein sind (Apg 10,9) oder zusammen (Apg 2,46).

Stand 18.3.2020

Liturgisches Institut
der deutschsprachigen Schweiz
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