Praxis

Kirche sein mit aktiver Beteiligung

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Kirche sein mit aktiver Beteiligung

fuerbitten himmelsleiter joller thumbFürbitten für die Sonn- und Feiertage

Wir stellen Ihnen Fürbitten für die Sonn- und Feiertage zur Verfügung, die von Liturgiekreisen, Theologinnen und Theologen in deutschschweizer Pfarreien und Fachstellen erarbeitet wurden. Es sind speziell für diesen Tag verfasste Fürbitten, aber dennoch nur Anregungen für das Gebet in der konkreten Situation Ihrer Gemeinde oder Gemeinschaft.

 

15. Dezember 2019, Dritter Adventssonntag "Gaudete", Lesejahr A

Die Jünger berichten Johannes vom Heil, das in Jesus angebrochen ist. Im Vertrauen auf dieses Heil auch in unseren Tagen bringen wir unsere Bitten vor den Vater im Himmel:

  • „Blinde sehen wieder.“ Herr, öffne die Augen aller, die sich in der Kirche engagieren, für dein Wirken in der Welt und dein anbrechendes Himmelreich. – Stille – Herr, unser Gott.

A: Du bist unsere Hoffnung und unsere Freude

  • „Lahme gehen.“ – Viele Menschen resignieren an ihrem Leben, an ihren Beziehungen oder an der aktuellen politischen Weltlage. Herr, schenk du ihnen deinen Geist der Stärke und Tapferkeit, damit sie aufrecht ihr Leben bestreiten. -Stille – Herr, unser Gott.
  • „Aussätzige werden rein.“ – Herr, zeige du denen, die schuldig geworden sind, immer wieder reinigende Wege zu dir. – Stille – Herr, unser Gott.
  • „Taube hören.“ – Herr, öffne unsere Ohren für die Not unserer Mitmenschen. – Stille – Herr, unser Gott.
  • „Tote stehen auf“ – Herr, schenke allen, die in diesen Tagen um einen Menschen trauern die Ahnung, dass unsere Verstorbenen ihre Erfüllung in dir finden. – Stille – Herr, unser Gott.

Ja, Herr, du bist unsere Hoffnung und unsere Freude. Wir vertrauen auf deine rettende Liebe. Wir preisen dich, heute und in Ewigkeit. A: Amen

Volker Schmitt, Diakon, Pfarrei St. Felix und Regula, Thalwil

 

9. Dezember 2019, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

Maria hat Ja gesagt zu ihrer Berufung, weil sie Gott vertraute. Ihn bitten wir:

  • Um Geduld in der Hektik, um das Wesentliche zu sehen und zu verstehen.

A: Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Wir bitten um einen Blick für die, die uns brauchen und um Aufmerksamkeit, dich in andern zu erkennen.
  • Wir bitten um Mut, uns einzumischen und uns für andere zu engagieren, da wo es nötig ist.
  • Wir bitten um Weitsicht, um mit Enttäuschungen und den täglichen kleinen Niederlagen fertigzuwerden.
  • Wir bitten um die Kraft, 'Ja' sagen und annehmen zu können zu dem, was immer kommt.
  • Wir bitten um Freude und Dankbarkeit für unser Leben.

So bitten wir wie Maria 'Dein Wille geschehe'
Hier mitten in unserem Leben und in deiner Ewigkeit. A: Amen

Pfr. Andreas Schönenberger, Seelsorgeeinheit Neutoggenburg

8. Dezember 2019, Zweiter Adventssonntag, Lesejahr A

Johannes der Täufer verkündete: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. In dieser Hoffnung wenden wir uns vertrauensvoll mit unseren Bitten an den kommenden Herrn.

  • Schenke Papst Franziskus, allen Bischöfen und Seelsorgenden offene Augen und Ohren für die Sehnsucht der Menschen. - Stille - Christus, höre uns.

A: Christus, erhöre uns.

  • Lass alle, die Verantwortung tragen, den Mut finden, sich für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. - Stille - Christus, höre uns.
  • Erbarme dich aller Armen, Kranken und Unterdrückten, denen wir nicht helfen können. - Stille - Christus, höre uns.
  • Stärke unseren Glauben an dein Kommen in Herrlichkeit. - Stille - Christus, höre uns.
  • Lass all unsere Verstorbenen die Geborgenheit bei dir finden, die sie ersehnt haben. - Stille - Christus, höre uns.

"Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf deinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn." Dir sei Lob und Dank in alle Ewigkeit. Amen.

Rosmarie Schärer, Chur

 

1. Dezember 2019, Erster Adventssonntag, Lesejahr A

Erster Vorschlag: Der internationale Tag der Menschen mit Behinderung fällt mit dem 3. Dezember in die erste Adventswoche. Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr. Menschen mit Behinderung sind gleich zu Beginn des neuen Kirchenjahres mit dabei, mitgedacht und mitgefragt.

Gott, du allein bist Herr der Geschichte. Auf dich richten wir uns aus und bitten dich:

  • Lass Verantwortliche in Politik und Wirtschaft Wege finden, die die Ernährung aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sicherstellen.

A: Wir bitten Dich, erhöre uns.

  • Schaffe mit Hilfe aller Menschen Frieden und Gerechtigkeit zwischen Nationen und Völkern.
  • Lass uns die Stunde der Wahrheit erkennen und uns mit allen Kräften für die Rettung der Erde einsetzen.
  • Der 3. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Lass uns spüren, wie wir das Miteinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderung fördern können.
  • Lass uns deinen Sohn Jesus Christus als Licht in uns und unter den Menschen erkennen.

Gott, in Jesus Christus kommst du in unsere Welt. In ihm führst du alle Menschen zusammen. Dir sei uns Dank und unser Lob bis in Ewigkeit. A: Amen.

Stefan Arnold, Leiter der Behindertenseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich

Zweiter Vorschlag: Am Ersten Adventssonntag wird in der Schweiz traditionell die Kollekte für die Universität Freiburg/Schweiz erhoben. Die Kommission für den Hochschulsonntag der Universität Freiburg hat für diesen Sonntag eigene Fürbitten formuliert:

Liebe Schwestern und Brüder, lasset uns beten in freudiger Erwartung auf unseren Erlöser, damit uns Seine Ankunft nicht unvorbereitet trifft. Wir bitten dich gemeinsam:

A: O Herr, besuche dein Volk.

  • Wir beten für unseren Papst Franziskus und für alle Hirten, die dazu berufen sind, die Kirche Gottes zu immer neuen Geschichtshorizonten zu führen.
  • Wir beten für missionarisch tätige Personen des geweihten Lebens und für Laienmissionarinnen und -missionare, die den Samen des Gotteswortes in den entferntesten und ärmsten Gegenden auf dieser Erde ausstreuen.
  • Wir beten für die Verantwortungsträgerinnen und -träger in allen Bereichen des Lebens, in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur; für die Eltern und all jene, welche die neuen Generationen ausbilden sollen.
  • Wir beten für die Dozierenden und die Studierenden an den universitären Hochschulen, damit sie ihr Studium und ihr Engagement darauf ausrichten, am Reich Gottes weiterzubauen.
  • Wir beten am Beginn des neuen Kirchenjahres, dass es für alle Gläubigen eine günstige Gelegenheit sein möge, um Glaubenswahrheiten zu vertiefen und wieder konsequent nach dem Evangelium zu leben.

O Herr, Du hast Deinen Sohn Jesus Christus als Erlöser auf die Erde geschickt. Wir bitten Dich, erhöre uns und steh uns bei, damit wir uns würdig vorbereiten auf Seine Ankunft, wenn er auf den Wolken des Himmels wiederkommt, um alle Menschen zu versammeln. Er lebt und wird für immer und ewig regieren. A: Amen.

Hier finden Sie mehr Informationen zum diesjährigen Hochschulsonntag.

 

24. November 2019, Letzter Sonntag im Jahreskreis: Christkönigssonntag, Lesejahr C

Durch die Taufe sind wir aufgenommen in das Reich Christi. Ihn, den barmherzigen König, rufen wir an:

  • Du Hirte deines Volkes: Erleuchte mit deinem Licht die Regierenden, so dass sie stets nach dem gemeinsamen Wohl trachten.

V: Christus höre uns!  A: Christus erhöre uns. Oder gesungener Antwortruf: KG 85.3

  • Du Ebenbild des unsichtbaren Gottes: Hilf allen, im Nächsten das Abbild Gottes zu sehen und so die Würde jedes Menschen zu achten.
  • Du Haupt des Leibes: Mache die Kirche zu einem Ort der Versöhnung, des Friedens und der Einheit.
  • Du Friedensstifter am Kreuz: Bewahre allen Menschen, die sich verfehlt haben, die Hoffnung auf deine unbegrenzte Barmherzigkeit.
  • Du Erstgeborener der Toten: Lass unsere Verstorbenen mit dir im Paradies sein.

Herr Jesus Christus, Gott wollte in seiner ganzen Fülle in dir wohnen, um alles mit sich zu versöhnen. Durch dich danken wir dem Vater mit Freude, jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. A: Amen.

Pater Bruno Rieder OSB, Benediktinerabtei Disentis

17. November 2019, 33. Sonntag im Jahreskreis, Welttag der Armen

Gott, du hast ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte. Bei dir finden wir Trost und neue Zuversicht. Dich bitten wir:

  • Für unsere Kirche,
    der du deine Botschaft vom Reich Gottes anvertraut hast,
    dass sie glaubwürdig und tatkräftig für Menschen eintritt,
    die unter Armut und Missachtung ihrer Rechte leiden.

A: Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für die Frauen und Männer,
    denen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Verantwortung übertragen worden ist,
    dass sie die Not der Schwächeren wahrnehmen
    und die Solidarität untereinander in den Mittelpunkt ihrer Anstrengungen stellen.
  • Für die vielen Menschen,
    die vor Krieg und Verfolgung auf der Flucht sind,
    und für sich und ihre Familien neue Sicherheit ersehnen,
    dass sie wirksame Hilfe und Heilung an Körper und Seele erfahren.
  • Für jene Menschen,
    die sich auf der Schattenseite des Lebens wiederfinden
    und sich ihrem Schicksal von Armut, Krankheit und Ausgrenzung gegenübersehen,
    dass sie Ermutigung und Unterstützung von Mensch zu Mensch erfahren.
  • Für alle,
    die sich für ökologische und soziale Nachhaltigkeit einsetzen,
    dass sie in ihrem Engagement treu bleiben
    und neue Wege des Miteinanders finden.
  • Wir bitten dich auf für unsere Verstorbenen,
    denen wir so viel zu verdanken haben,
    dass sie bei dir behütet sind und uns in deiner Liebe verbunden bleiben.

Gott,
du ermutigst uns, das zu tun, was wir zu tun vermögen und dir anzuvertrauen, wo unsere Kräfte nicht reichen. Umfange du, Gott, unser Denken und Handeln mit der Kraft des Heiligen Geistes. Deine Treue reicht über alle Zeiten und Grenzen hinaus. Wir preisen dich jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

Martin Ruhwinkel, Caritas Zürich www.caritas-zuerich.ch

10. November 2019, 32. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Gott ist ein Gott der Lebenden. Doch in unserer Welt gibt es viele Spuren des Todes, die uns hilflos machen. Voll Hoffnung wenden wir uns deshalb in unserem Gebet an ihn:

  • Beten wir in Stille für unsere Kirche mit ihrer Botschaft, dass unser Gott kein Gott von Toten, sondern von Lebenden ist. – Stille – Gott, du Quelle des Lebens

A: Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Beten wir in Stille für die Menschen in Chile und in Bolivien, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen und die unter den Ausschreitungen der letzten Tage leiden. – Stille – Gott, du Quelle des Lebens
  • Beten wir in Stille für alle, die aufgrund ihrer Überzeugungen oder ihres Glaubens von anderen verfolgt, gequält oder getötet werden. – Stille – Gott, du Quelle des Lebens
  • Beten wir in Stille für alle, die nicht die Hoffnung haben, dass Gott uns auferstehen lässt. – Stille – Gott, du Quelle des Lebens
  • Beten wir in Stille für unsere Verstorbenen. – Stille – Gott, du Quelle des Lebens

Gott des Lebens, sieh voll Liebe auf uns und alle, an die wir denken und für die wir beten. Dich preisen wir durch Christus in der Einheit des Heiligen Geistes in alle Ewigkeit. A: Amen.

Martin Conrad, Liturgisches Institut

3. November 2019, 31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Gott, du Freund des Lebens, du liebst alles, was du geschaffen hast. Ehr-furchtsvoll treten wir vor deine erhabene Grösse und bitten dich:

A: Gib uns Weisheit, gib uns Mut (KG 229, jeweils die erste Strophe)

  • Hilf allen Schwachen, dass sie von Menschen gesehen werden, die ihnen den Blick zu einem menschenwürdigen Leben eröffnen.
  • Hilf den Verantwortlichen in Kirche und Politik, dass sie die Sehnsucht der Menschen nach Anerkennung wahrnehmen und sich nicht zu sehr an Strukturen festklammern.
  • Hilf allen Menschen, die ihr Leben ändern wollen, dass sie mit deiner Kraft den Neuanfang schaffen.
  • Hilf allen Menschen, die krumme Wege gehen, dass sie Menschen finden, die mit ihnen umkehren.
  • Hilf allen jungen Menschen, dass sie die Kirche als Ort erleben, wo sie ernstgenommen und ermutigt werden im Einsatz für eine bessere Welt.
  • Hilf allen älteren Menschen, dass sie von Menschen gesehen werden, die ihnen Wertschätzung und Hochachtung entgegenbringen.

Gott des Lebens, du willst Gast sein in der Wohnung unseres Herzens. Wir danken dir für die Weisheit und den Mut, die wir in unserem Leben erfahren haben. Dafür loben und preisen wir dich heute und in alle Ewigkeit. A: Amen.

Damian Pfammatter, Diakon, Leiter Fachstelle Jugendseelsorge Oberwallis

2. November 2019, Allerseelen

Herr, Jesus Christus, du bist der Herr über Leben und Tod. Wir bitten dich:

  • Für alle, die an diesen Tagen an Gräbern stehen.

Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für alle, die die Botschaft von der Auferstehung glauben.
  • Für die, die hören und doch zweifeln.
  • Für alle, die sich sehnen nach deiner richtenden Gerechtigkeit.
  • Für alle, denen wir unser Gebet versprochen haben.
  • Für unsere Verstorbenen.

Christus, an dich glauben wir. Auf dich hoffen und bauen wir. Jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

Christian Kelter,  Diakon und Gemeindeleiter, Pfarrei Heilig Geist, Hünenberg

1. November 2019, Allerheiligen

Gott hat uns zur Heiligkeit berufen und zum Leben in Fülle. Zu ihm rufen wir fürbittend für die ganze Welt:

  • Für diejenigen, die Macht haben in unserer Welt:
    dass sie der Gewalt entsagen und Sicherheit schaffen für die Menschen. - Gott, unser Vater:

A: Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für die Kirche:
    dass sie Christus in all seiner befreienden und humanisierenden Kraft verkünde und den Schrei der Armen und den Schrei der Erde höre und ihr diese Schreie eine umfassende Bekehrung abnötigen.- Gott, unser Vater:
  • Für die Weinenden und Trauernden:
    dass sie getröstet werden und Hilfe erlangen in ihrer Not. - Gott, unser Vater:
  • Für die Verstorbenen:
    dass sie, aufgenommen in die Schar der Heiligen, dein Lob singen dürfen in der Freude des Himmels. - Gott, unser Vater:

Denn von dir kommt die Rettung. Dein sind Ehre, Macht und Stärke in alle Ewigkeit. A: Amen.

Claudia Elsener, Pastoralassistentin Pfarrei Heilig Kreuz, Zürich-Altstetten

27. Oktober 2019, 30. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

In der Lesung aus dem Buch Jesus Sirach haben wir gehört: „Das Gebet eines Demütigen durchdringt die Wolken.“ Also treten wir demütig vor Gott, bekennen unsere Schwäche angesichts der Not der Welt und bitten ihn:

K/A: Du sei bei uns, in unserer Mitte (ru+ 120)

  • Wir beten am Ende des Monats der Weltmission für die Kirche mit ihrer Botschaft eines Gottes, der auf die Demütigen und Kleinen hört. - kurze Stille
  • Wir beten für die Menschen in Syrien, deren Leben bedroht ist und die hoffnungslos und zermürbt sind von jahrelangem Krieg.- kurze Stille
  • Wir beten für alle, die sich um wirkliche Demut bemühen.- kurze Stille
  • Wir beten für die vielen, die von anderen gedemütigt werden.- kurze Stille
  • Wir beten für alle, die nicht erfahren, dass du auf ihr inständiges Beten hörst.- kurze Stille
  • Wir beten für unsere lieben Verstorbenen.- kurze Stille

Guter und gerechter Gott, wir wollen uns nicht trösten lassen, bis unser Gebet bei dir ankommt. Und wir wollen nicht nachlassen, bis du daraufschaust! Auf dich vertrauen wir. Dich preisen wir, jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

Martin Conrad, Mitarbeiter Liturgisches Institut

20. Oktober 2019, 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, Weltmissionssonntag

Missio schlägt auf ihrer Website eine grosse Anzahl von Bitten vor. Sie können je nach der Situation in Ihrer Gemeinde eine Auswahl treffen oder zusätzliche Bitten formulieren:

Himmlischer Vater, du sendest uns als Getaufte hinaus in die Welt. Wir vertrauen darauf, dass du mit uns bist und uns hörst. So kommen wir mit unseren Bitten zu dir:

  • Wir bitten für alle Getauften: dass sie ihre eigene Sendung entdecken und leben können.

A: Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Wir bitten für die Frauen und Männer, die sich ganz in den Dienst der Verkündigung der Frohbotschaft stellen: dass sie ihr Leben immer neu am Evangelium ausrichten.
  • Wir bitten um die Gaben des Heiligen Geistes, damit wir mutig und entschlossen das Evangelium bezeugen und Leben und Licht in die Welt tragen.
  • Wir bitten für die Männer und Frauen, die in Rom zur Bischofssynode versammelt sind: dass sie sich bei ihren Beratungen zur Zukunft der Kirche im Amazonasgebiet von deinem Geist führen lassen.
  • Wir bitten um Furchtlosigkeit, um die rettende Liebe und Barmherzigkeit Gottes allen Menschen erfahrbar zu machen.
  • Wir bitten für alle, die du hinausführst ins Weite: dass sie Vertrauen und Mut haben, deinem Ruf zu folgen.
  • Wir bitten für die Männer und Frauen, die im Dienste der Verkündigung stehen: dass sie in ihrem Dienst die von Gott geschenkten Gaben erkennen und fördern.
  • Wir bitten für die Ärmsten und Notleidenden: dass sie Trost in Christus finden und in uns eine ausgestreckte Hand und ein offenes Herz, um ihnen in ihren Bedürfnissen zu helfen.
  • Wir bitten für ältere Menschen, die unter Einsamkeit, Krankheit, Not und Missverständnissen leiden. Bewege unsere Herzen, damit wir dich in ihnen erkennen und ihnen beistehen, wie sie es benötigen.
  • Wir bitten für die Familien: dass sie ihre Berufung leben können, eine Gemeinschaft des Lebens und der Liebe zu sein.
  • Wir bitten für die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft: dass sie entschlossen neue Wege suchen, um die Umwelt vor Ausbeutung und Zerstörung zu schützen und für die nachkommenden Generationen zu erhalten.

In Jesus Christus hast du, Gott, deine heilbringende Liebe offenbart. Durch ihn hörst du unsere Bitten. Wir preisen dich, jetzt und in  Ewigkeit. A: Amen.

Fürbitten zum ausserordentlichen Monat der Weltmission von missio.ch. Dort finden Sie auch einen "Gottesdienst Editor" für weitere liturgische Elemente zur Gestaltung des Weltmissionssonntags.

13. Oktober 2019, 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

„Dein Wort, Gott, ist nicht gefesselt, es ist glaubwürdig“ (nach 2 Tim 2,9.11). Darum sind wir vor dir versammelt und bitten dich:

  • Für alle, die am Rand der Gesellschaft stehen, weil sie anders sind als es die Gesellschaft erwartet. Erfülle sie mit Mut und Stärke. (kurze Stille)

„Die Freude an Gott, Halleluja, ist unsere Kraft. Halleluja.“ KG 85

  • Für uns selber, die wir manchmal bewusst oder unbewusst andere an den Rand drängen. Leite unser Denken und Handeln, damit wir nicht ausgrenzen. (kurze Stille)
  • Für alle, die sich nach Heilung ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Verletzungen sehnen. Schenke ihnen Hoffnung und Zuversicht. (kurze Stille)
  • Für alle, die sich zu Hause, in Heimen oder Spitälern um pflegebedürftige Menschen kümmern. Schenke ihnen Freude und Kraft. (kurze Stille)
  • Für alle Männer und Frauen, die in Rom zur Bischofssynode versammelt sind. Erfülle sie mit Weisheit. (kurze Stille)
  • In einem Moment der Stille legen wir unsere ganz persönlichen Anliegen vor Gott. (kurze Stille)

Gott, du bist treu und gütig. Wir vertrauen darauf, dass du unsere Bitten erhörst und loben dich durch Jesus Christus in der heiligen Geistkraft. A: Amen.

Christoph Wettstein, Krankenhausseelsorger, Triemli-Spital, Zürich

6. Oktober 2019, 27.Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C, Erntedank

„Deiner Macht ist das All unterworfen, Herr, und niemand kann sich dir widersetzen“ (Esther 4,17b-c). Auf diese Wahrheit vertrauen wir und bitten:

  • Für alle Menschen, die sich zu Gott bekennen und für jene, die an Gott zweifeln. Stärke ihren Glauben! - Stille -

Antwortruf KG 121.2 V: Preiset den Herrn, denn er ist gut. A: Danket dem Herrn, denn er ist gut

  • Für alle, die sich in der Landwirtschaft um einen sorgsamen Umgang mit der Schöpfung bemühen. Stärke ihre Liebe! - Stille -
  • Für die Menschen, die hungern, weil ihre Ernten durch Dürre oder Unwetter zerstört worden sind oder weil ihnen das Land zur Ernährung genommen wurde. Stärke ihre Hoffnung! - Stille -
  • Für jene, die für andere Vorbilder sind, die sich in Erziehung, Lehrtätigkeit oder Begleitung eingeben. Stärke ihre Freude! - Stille -
  • Für alle, die lebenssatt geworden sind und sich nach der ewigen Heimat sehnen. Stärke ihre Zuversicht! - Stille -

Gott, du bist der Ursprung und das Ziel allen Lebens. Erhöre unsere Bitten und nimm unser Lob an durch Jesus Christus, unseren Herrn. A: Amen.

Barbara Walser, Theologin, St. Gallen

Hier finden Sie die monatlichen Gebetsmeinungen des Papstes und der Schweizer Bischöfe (pdf)
Hier finden Sie die Videos des Papstes zu seinen monatlichen Gebetsmeinungen

Johannes der Täufer verkündete: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. In dieser Hoffnung wenden wir uns vertrauensvoll mit unseren Bitten an den kommenden Herrn.

• Schenke Papst Franziskus, allen Bischöfen und Seelsorgenden offene Augen und Ohren für die Sehnsucht der Menschen.

Stille – Christus, höre uns. A: Christus, erhöre uns.

• Lass alle, die Verantwortung tragen, den Mut finden, sich für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen.

• Erbarme dich aller Armen, Kranken und Unterdrückten, denen wir nicht helfen können.

• Stärke unseren Glauben an dein Kommen in Herrlichkeit.

• Lass all unsere Verstorbenen die Geborgenheit bei dir finden, die sie ersehnt haben.

Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf deinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn. Dir sei Lob und Dank in alle Ewigkeit. Amen.

Rosmarie Schärer, Chur
Liturgisches Institut
der deutschsprachigen Schweiz
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