fuerbitten himmelsleiter_jollerFürbitten für die Sonn- und Feiertage

Wir stellen Ihnen Fürbitten für die Sonn- und Feiertage zur Verfügung, die von Liturgiekreisen, Theologinnen und Theologen in deutschschweizer Pfarreien und Fachstellen erarbeitet wurden. Es sind speziell für diesen Tag verfasste Fürbitten, aber dennoch nur Anregungen für das Gebet in der konkreten Situation Ihrer Gemeinde oder Gemeinschaft.

 

 

 

    

26. Februar 2017, 8. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A

 

Himmlischer Vater,du hast die Welt geschaffen und sorgst für uns und für deine ganze Schöpfung. Zu dir kommen wir vertrauensvoll mit unseren Bitten.

V: Himmlischer Vater A: Wir bitten dich, erhöre uns

  • Du sorgst für die Vögel des Himmels, die nicht säen und nicht ernten: Schenke den Wohlhabenden die Grosszügigkeit, so zu teilen, dass die Güter der Erde für alle Menschen reichen.
  • Du hast die Menschen mit Würde bekleidet, schöner als die Lilien des Feldes: Lass uns dich in allen Menschen in jeder Lebensphase erkennen und ehren.
  • Jeder Tag hat genug eigene Plage: Sei du den Menschen nahe, die mutlos sind und unter den Schwierigkeiten des Lebens leiden.
  • Du rufst die Menschen, zuerst dein Reich zu suchen: Schenke der Kirche die Kraft, dir nachzufolgen und für Recht und Gerechtigkeit einzustehen.

Himmlischer Vater, du weisst, was wir alles brauchen. Lass uns dich suchen, der du uns das Lebens schenkst, durch Christus, unseren Herrn und Bruder. A: Amen.

 

Siegfried Ostermann, Mitarbeiter Missio Schweiz (www.missio.ch)

 

1. März 2017, Aschermittwoch

 

Gott schenkt uns eine Zeit der Versöhnung. Er ruft uns zurück auf den Weg des Lebens. Bitten wir für uns und seine ganze Kirche:

  • Öffne unsere Ohren für deine Stimme.

Barmherziger Gott - (alle:) Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Löse, was verhärtet ist.
  • Zeige Wege der Versöhnung.
  • Komm den Betenden mit deinem Geist zu Hilfe.
  • Segne alle guten Vorsätze.

Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade. Dafür danken wir dir und preisen dich heute, an diesem Tag der Umkehr, und immer - durch Jesus Christus im Heiligen Geist.
(alle:) Amen.

 

Gunda Brüske, Liturgisches Institut

 

 

Gedanken zur Besinnung am Aschermittwoch von Hans Zünd, Pastoralraumpfarrer Neuhausen-Hallau

 

Gott, du siehst die Epidemie der Selbstbewunderung und Selbstverliebtheit in unserer heutigen Gesellschaft, wo alles um den Menschen kreist und dich verdrängt. Jesus Christus zeigt uns den Weg der Umkehr zu dir.

 

Wir sorgen uns um unser Ansehen in den Augen der anderen. Jesus Christus, du hast dich den Schwachen und Kranken, den Ausgestossenen und Sündern zugewandt und hast verboten, über deine Wunder zu reden. Als Verbrecher und Ausgestossener bist du am Kreuz gestorben. - Wir denken still an dich.

 

Wenn wir Gutes tun, beten oder fasten, möchten wir gewürdigt werden und den Lohn schon jetzt empfangen. Jesus Christus, du hast dich auf den Berg und in die Wüste zurückgezogen, um zu beten, zu fasten und mit Gott, deinem Vater eins zu sein. - Wir denken still an dich.


Unsere Gesellschaft fokussiert sich auf Werte wie Selbstbewusstsein, Selbstbewunderung und Selbstdarstellung. Jesus Christus, du hast dich klein gemacht und deinen Jüngern die Füsse gewaschen. - Wir denken still an dich.


Die grossen Errungenschaften in Technik, Medizin und Kommunikation sind den Menschen in den Kopf gestiegen. Sie meinen, Gott nicht mehr zu brauchen. Jesus Christus, du hast gesagt: Ich vollbringe die Werke meines Vaters. Mein Vater wirkt durch mich. - Wir denken still an dich.


Barmherziger Gott, in deinem Sohn Jesus Christus rufst du uns heraus aus dem endlosen Kreisen um uns selbst. In dieser Fastenzeit möchten wir uns hineinnehmen lassen in deine Sorge für die Welt. Wir loben und preisen dich. Amen.

 

 

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