fuerbitten himmelsleiter_jollerFürbitten für die Sonn- und Feiertage

 

Wir stellen Ihnen Fürbitten für die Sonn- und Feiertage zur Verfügung, die von Liturgiekreisen, Theologinnen und Theologen in deutschschweizer Pfarreien und Fachstellen erarbeitet wurden.

 

 

 

 

8. Dezember 2016, Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

 

Grosser Gott, an Maria hat sich erstmals die Kraft der Liebe erwiesen, die dein Sohn in seiner Hingabe für uns offenbart hat. Im Vertrauen auf diese Liebe beten wir:

  • Im Laufe ihres Lebens erfährt Maria mehr und mehr, wozu Gott sie erwählt hat, auch wenn sie nicht immer alles versteht. Wir beten für uns selbst, dass sich uns immer mehr der Sinn unseres Lebens mit seinen oft verschlungenen Wegen offenbart. - Stille - Gott, unser Vater

A: Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Maria antwortet auf ihre Berufung mit: "Mir geschehe, wie du es gesagt hast". Wir beten für die Kirche, dass sie, gelegen oder ungelegen, in Treue und Barmherzigkeit das tut, was du von ihr forderst. - Stille - Gott, unser Vater
  • Maria wurde vom ersten Augenblick ihres Lebens von der Sünde bewahrt. Wir beten für die vielen Menschen, die unter ihrer Sünde und ihrer Schuld leiden und meinen, keine Verzeihung und keine Vergebung finden zu können. - Stille - Gott, unser Vater
  • Wir feiern das Fest der Empfängnis Marias in der Zeit, in der wir uns auf das Fest der Geburt Jesu vorbereiten. Wir beten für alle schwangeren Mütter und werdenden Väter, für alle, die sich auf die Geburt eines Kindes in ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis vorbereiten. - Stille - Gott, unser Vater
  • Wir dürfen glauben, dass wir das sein werden, was Maria jetzt schon ist. Wir beten für unsere lieben Verstorbenen. - Stille - Gott, unser Vater

Darum bitten wir dich, allmächtiger Gott, auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria. Wir danken dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit. A: Amen

 

Martin Conrad, Mitarbeiter Liturgisches Institut

 

 

11. Dezember 2016, Dritter Adventssonntag, Lesejahr A

 

Zu Gott, dessen Ankunft in unserer Welt in Jesus Christus wir feiern und erwarten, beten wir in den Nöten eben dieser Welt:

  • Gott! Du bist ein Gott des Friedens. Der Krieg in Syrien geht nun schon ins sechste Jahr. Die kriegführenden Parteien sind blind. Öffne ihnen die Augen und schenke ihnen die Einsicht, dass Friede nur durch aufrichtige Verhandlungen herbeigeführt werden kann.

A: Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Gott! Du bist unsere Stärke und unser Retter! Viele Menschen setzen sich für den Frieden ein, tatkräftig oder im Gebet, oft bis an ihre Grenzen. Lass sie mit deiner Kraft immer wieder neu anfangen, gerade dann, wenn sie resignieren möchten.
  • Gott! Du Schöpfer der Welt! Stärke in uns das Verantwortungsgefühl für deine Schöpfung, die du uns anvertraut hast.
  • Gott! Du Quelle des Lebens! Schenk den Verstorbenen deinen Frieden und eile allen Menschen, die auf dem Weg zu dir sind, mit deinem Licht entgegen.

Guter Gott, wir feiern und erwarten in diesen Wochen deine Ankunft. Aber schon jetzt bist du gegenwärtig in der Welt in deinem Sohn Jesus Christus. Schon jetzt können wir mit der Kraft deines Geistes mitwirken, dass die Welt besser wird. Schon jetzt dürfen wir glauben und hoffen, dass alles gut wird, wenn du wiederkommst. Dir sei Lob, Dank und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

 

Gottesdienstgruppe aus St. Peter und Paul, Zürich (Projekt: Eucharistie am Sonntagabend)

 

 

 

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