fuerbitten himmelsleiter_jollerFürbitten für die Sonn- und Feiertage

Wir stellen Ihnen Fürbitten für die Sonn- und Feiertage zur Verfügung, die von Liturgiekreisen, Theologinnen und Theologen in deutschschweizer Pfarreien und Fachstellen erarbeitet wurden. Es sind speziell für diesen Tag verfasste Fürbitten, aber dennoch nur Anregungen für das Gebet in der konkreten Situation Ihrer Gemeinde oder Gemeinschaft.

 

 

 

      

 

18. Feburar 2018, Erster Fastensonntag, Lesejahr B

Barmherziger Gott, in deinem Sohn Jesus Christus hast du uns gezeigt, wie wir gegen das Böse vorgehen können . Wir wenden uns an dich:

V/A Treuer Gott, höre unser Rufen!

  • Für alle Menschen, die in sich die Versuchung spüren, Böses zu tun. Schärfe ihr Gewissen und führe sie in deiner Liebe.
  • Für alle Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugendzeit das Böse erfahren haben. Verhilf ihnen zum Frieden mit sich selbst.
  • Für alle Menschen, welche der Zerstörung der Natur entschieden durch ökologisches Handeln entgegentreten. Schenke ihnen Durchhaltewillen.
  • Für die Menschen in den Pfarreien, welche die 40 Tage nutzen, füreinander zu beten. Schenke ihnen Zusammenhalt im Glauben.
  • Für uns selbst: Schenke uns Mut, uns dem Bösen, der Ungerechtigkeit, dem Schrecken in den Weg zu stellen.
  • Für die Menschen, die von einer bösartigen Diagnose aufgeschreckt werden. Schenke ihnen Zuversicht, sich ganz dir anzuvertrauen.
  • Für alle unsere Verstorbenen, erlöse sie von allem Bösen und führe sie in dein Reich des Friedens.

Guter Gott, wir danken dir, dass du uns die Möglichkeit der Umkehr anbietest in deinem Sohn Jesus Christus, unserem Bruder und Herrn. A: Amen.

 

Damian Pfammatter, Leiter Fachstelle Jugendseelsorge Oberwallis

 

oder:

 

Auch in dieser Fastenzeit ruft Jesus uns auf zur Umkehr, die Rückkehr zu Gott und Hinkehr zum Menschen bedeutet. Unsere Möglichkeiten und Kräfte sind begrenzt. Deshalb beten wir:

  • Für die Kirche, dass sie durch die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes den Menschen Mut macht zu Schritten der Umkehr.

A: Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Für uns Christinnen und Christen, dass wir das Evangelium immer wieder neu als Richtschnur unseres Lebens entdecken.
  • Für alle, die Verantwortung tragen in Politik und Gesellschaft, dass sie ihre Praxis immer neu in den Blick nehmen und am Wohl der Menschen ausrichten.
  • Für die vielen Kinder, die mit Krieg und Gewalt aufwachsen müssen, dass sie trotz allem nicht aufgeben, an Frieden und Versöhnung zu glauben und bereit werden, an einer besseren Welt mitzuarbeiten.
  • Für Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in diesen vierzig Tagen auf die Taufe vorbereiten, dass ihnen Menschen zur Seite stehen, die ihnen die Schönheit des Glaubens in der Gemeinschaft der Kirche bezeugen.
  • Für alle, die sich auf das Sterben vorbereiten, dass sie getröstet und gestärkt werden durch den Glauben an Gottes Treue und Liebe.

Gott, du hast Noah bezeugt, dass dir alle Wesen, die leben, am Herzen liegen. Deshalb empfehlen wir dir die vielen, die Not leiden und auch uns selbst deiner Liebe. Für diese Liebe danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

 

Martin Conrad, Liturgisches Institut

 

 

14. Februar 2018, Aschermittwoch

"Zur rechten Zeit habe ich dich erhört", spricht Gott. Bitten wir ihn also mit Vertrauen für alle Menschen.

  • Für die Kirche, dass sie durch Gebet, Fasten und geschwisterliches Teilen erneuert werde.

A: Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Für unsere Gemeinschaft, dass diese Fastenzeit ein sichtbares Zeichen der Gegenwart des lebendigen Christus sei.
  • Für die Armen, dass unsere Gesten des Teilens ein Zeichen der Fürsorge Gottes seien.
  • Für alle, die Gott suchen, dass sie seine Worte hören und seine Gegenwart erkennen.
  • Für die Verstorbenen, dass sie das Antlitz Gottes schauen.

Gott, unser Vater, erhöre unser Gebet und festige uns auf unserem Weg der Nachfolge Jesu, unseres Erlösers, heute und immerdar. A: Amen.

 

P. Ludovic Nobel SMB, Rektor des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Bürglen in Freiburg (CH)

 

 

11. Februar 2018, 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Herr Jesus Christus, wir glauben, dass du dich der Menschen annimmst, denen es nicht gut geht. Auch wir sehen oft Leid und Elend, ohne dass wir helfen können. So kommen wir zu dir und bitten:

  • Manchmal verhindern auch heute noch Regeln oder Konventionen, dass wir miteinander Gemeinschaft haben können. Erwecke  deinen Geist in allen Menschen, damit sie mit gesundem Menschenverstand an solche Situationen herangehen und Gemeinschaft entsteht.

Herr erbarme dich. Christus erbarme dich. Herr, erbarme dich. (gesungen KG 31,7)

  • Immer wieder werden Menschen ausgegrenzt, weil sie anders sind. Hilf allen Menschen, sich eine Offenheit zu bewahren und bereit zu sein, Neues und Anderes kennenzulernen. 
  • Auch heute gibt es Menschen, die an ansteckenden Krankheiten leiden und unter Quarantäne stehen. Sei ihnen nahe und hilf, dass sie in dieser schwierigen Situation die Hoffnung nicht verlieren. 
  • Nicht immer ist es leicht, ein Geheimnis zu wahren. Hilf allen Menschen, die Geheimnisse wahren müssen, dass sie beim Schweigen und Reden das Wohl der Mitmenschen im Blick haben.
  • In Südkorea sind Sportlerinnen und Sportler der ganzen Welt zu den Olympischen Winterspielen versammelt. Wir beten um faire Spiele und Bedingungen, die nicht die Gesundheit der Teilnehmenden gefärden.
  • Nimm alle Verstorbenen, die uns nahe standen, auf in deine ewige Herrlichkeit und lass sie teilhaben an den Freuden im Reich deines Vaters. 

Gott, unser Vater, in deinem Sohn Jesus Christus bist du uns nah und hast Mitleid mit uns. Erhöre unsere Bitten und führe alle Menschen zur Vollendung bei dir, der du mit Christus im Heiligen Geist lebst regierst in alle Ewigkeit. A: Amen.

 

Stephan Kristan, Pfarradministrator Seelsorgeraum Andelfingen-Feuerthalen

   

 

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