fuerbitten himmelsleiter_jollerFürbitten für die Sonn- und Feiertage

Wir stellen Ihnen Fürbitten für die Sonn- und Feiertage zur Verfügung, die von Liturgiekreisen, Theologinnen und Theologen in deutschschweizer Pfarreien und Fachstellen erarbeitet wurden. Es sind speziell für diesen Tag verfasste Fürbitten, aber dennoch nur Anregungen für das Gebet in der konkreten Situation Ihrer Gemeinde oder Gemeinschaft.

 

 

  

24. Juni 2018, Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers

Gott will, dass sein Heil bis an das Ende der Erde reicht. Zu ihm beten wir in den Nöten und Sorgen dieser Erde:

  • Für die Kirche, die wie Johannes der Täufer dazu berufen ist, auf Jesus Christus und seine Botschaft der Umkehr und Liebe zu verweisen.

Wir bitten dich, erhöre uns!

  • Für alle, die heute als Prophetinnen und Propheten berufen sind, deinem Wort in der Welt Geltung zu verschaffen.
  • Für alle, die den Mut haben, gegenüber politischen und gesellschaftlichen Autoritäten Unrecht zu benennen und sich für Frieden, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit einsetzen.
  • Für alle, die verfolgt werden und um ihr Leben fürchten müssen - und für die vielen, die aufgrund ihrer Überzeugungen getötet werden.
  • Für unsere Gemeinde, die versucht, offene Ohren zu haben für den Ruf Gottes, der an Jede und Jeden von uns ergeht.
  • Für unsere Verstorbenen, die auf die Gemeinschaft der Heiligen gehofft haben.

Gott, du hast den hl. Johannes den Täufer berufen, deinem Sohn Jesus Christus den Weg zu bereiten in diese Welt. Wir vertrauen darauf, dass Christus auch in unserer Zeit gegenwärtig ist, nicht zuletzt dann, wenn wir dir unsere Bitten vortragen. Dir sei Lob und Preis, jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

 

Martin Conrad, Liturgisches Institut

 

 

17. Juli 2018, 11. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B (Flüchtlingssonntag)

 

Gott des Lebens, du ermutigst uns, unsere Sorgen, Ängsten und Nöte vor dir zur Sprache zu bringen. Wir sind froh, dass wir unsere Hoffnungen und Wünsche mit dir teilen dürfen. Wir bitten dich:

  • Für unsere Kirchen, die uns deine Botschaft nahebringen, dass sie nicht müde werden, für die Würde eines jeden Menschen einzutreten. (-kurze Stille-)
    Gott des Lebens:

A: Wir bitten dich, erhöre uns.

  • Für die Regierenden und alle, die über Einfluss in dieser Welt verfügen und Verantwortung tragen, dass ihre Entscheidungen zum Frieden und zur Solidarität beitragen. (-kurze Stille-)
    Gott des Lebens:
  • Für Menschen, die zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen worden sind und sich in der Fremde wiederfinden, dass sie auf Menschen treffen, die sie dabei unterstützen, neue Lebensperspektiven für sich und ihre Familien zu entdecken und zu verwirklichen. (-kurze Stille-)
    Gott des Lebens:
  • Für alle, die sich als Freiwillige für andere Menschen einsetzen und ihnen verlässliche Begleiterinnen und Begleiter sind, dass sie ihre Aufgaben mit Mut und Ausdauer ausfüllen und Freude darin erleben. (-kurze Stille-)
    Gott des Lebens:
  • Für unsere Pfarrei, die Kraft aus deiner Gegenwart im Wort und im Brot schöpfen darf, dass sie für Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweise ein Ort der geteilten Mitmenschlichkeit sein kann. (-kurze Stille-)
    Gott des Lebens:
  • Für unser Verstorbenen, die uns nahe standen und uns lieb geblieben sind, dass sie in dir, Gott, die Erfüllung ihres Lebens erfahren. (-kurze Stille-)
    Gott des Lebens:

Gott des Lebens, dein Reich ist da, wo Menschen der Frohen Botschaft deines Sohnes vertrauen und ihr Leben und Miteinander danach ausrichten. Du lässt dich auf uns ein, du bist für uns und mit uns da. Dafür danken wir dir und loben dich heute und alle Tage unseres Lebens.
A: Amen.

 

Martin Ruhwinkel, Caritas Zürich (www.caritas-zuerich.ch)

 

Hier finden Sie weitere Fürbitten zum Flüchtlingssontag 2018

 

10. Juni 2018, 10. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Guter Gott, du bietest uns immer wieder deine Freundschaft an. Darum wagen wir es, dich in den Nöten der Menschen von heute zu bitten:

L/A: Lass dein Reich unter uns wachsen!

  • Viele Menschen leben im Strudel des Individualismus. Lass die Kirche nicht müde werden, ihnen die Kraft und Freude der Gemeinschaft vorzuleben.
  • Genusssucht und Gier treibt Menschen in Abhängigkeiten. Öffne ihre Sinne für die Schönheit der Einfachheit und den Reichtum des Miteinanders.
  • Misstrauen und Angst machen sich immer wieder unter den Menschen breit. Mögen ihnen Mitmenschen auf geschwisterliche Art begegnen, die ihnen Vertrauen und Hoffnung schenken.
  • Viele junge Menschen stecken zurzeit in Abschlussprüfungen. Sende ihnen Menschen, die sie ermutigen und für sie beten.
  • Bei vielen Paaren und Familien herrscht Sprachlosigkeit und Kälte. Lass uns nicht müde werden, einander in Worten und Gesten Frieden und Wärme zu schenken.
  • Schwerkranke und Sterbende müssen ihr irdisches Zelt abbrechen. Möge sie eine Ahnung des Himmels erfüllen.

Lebendiger Gott, wir danken dir für deine Nähe und Freundschaft, die du uns in deinem Sohn, Jesus Christus, gezeigt hast. Dir sei Lob und Ehre, jetzt und in Ewigkeit. A: Amen.

 

Diakon Damian Pfammatter, Jugendseelsorger Oberwallis

 

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