A. Krogmann Michaeliskirche Ausschnitt thumbRückblick: Studienreise des Freundeskreises vom 29.-31.8.2018 nach Hildesheim

 

Unter dem Titel "Romanische Kirchen und Kirchenentwicklung" verbarg sich ein dichtes Programm, dem sich 16 Teilnehmende aus dem Freundeskreis mit grosser Offenheit gestellt haben. Noch am Anreisetag fand eine Führung in einem für die Romantik exemplarischen Kirchenbau statt: der Michaeliskirche (UNESCO-Welterbe).

 

Am Abend kam der zweite Schwerpunkt der Reise ins Spiel. Mit unbändiger Energie liess Pastorin Dr. Sandra Bils an ihrer Begeisterung für das ökumenische Projekt Kirchehochzwei und die Fresh A. Krogmann Kreuz Michaeliskirche Ausschnitt thumbExpressions of faith in England und beginnend auch in Deutschland teilhaben. Bei dem evangelischen Projekt "beymeister" in Köln entstand z.B. in diesem Zug das niederschwellige Gottesdienstformat "Abendglanz": in einem Café in einem Kölner Stadtteil lassen die Anwesenden den Tag sacken, erhalten einen kurzen geistlichen Impuls auf einem Bierdeckel, dazu ein Gebet. Der Wirt, der es erlebte, gab unter dem Eindruck dieser einfachen Feier hinterher für die Anwesenden ein Getränk aus. (Wenn unsere Gottesdienste nur hier und da so wirken würden ...). 

 

Mit Dr. Christian Hennecke, Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bistum HIldesheim, blieben wir beim Thema. Er wies auf die Kraft innerer Bilder von kirchlicher Wirklichkeit hin, die zuweilen zu "Glaubenssätzen" wurden, jetzt aber den Blick einschränken für das Neue, das Gott wirkt. Lokale Kirchenentwicklung im Bistum hat er uns als "Einblicke in eine grosse Baustelle" vorgestellt - nicht als Ergebnis. Die Grundperspektive ist eine geistliche, ein "Klimawandel in Sachen des Glauben". Zielperspektiven sind G. Brüske Gruppe Heziloleuchter thumbfür ihn: das Setzen auf den Hl. Geist, Entfalten des Christ-Seins vor Ort als Kirche, Begleitung der Erneuerungsprozesse durch Hauptamtliche, schliesslich Qualifizierung, Begleitung, Unterstürtzung der Beteiligten.

 

Mit Romanik ging es weiter im Hildesheimer Mariendom (UNESCO-WElterbe). Die Zeichen stand schon auf Bischofsweihe, die unmittelbar nach unserer Reise dort stattfinden sollte. Der Domzeremoniar und diözesane Liturgiereferent Roland Baule lies es sich trotzdem nicht neben, uns diesen modern sanierten Raum und die Möglichkeiten der liturgischen Bespielung vor Augen zu stellen - so eindrücklich, dass jemand aus der Gruppe danach sagte, man müsste wiederkommen und mitfeiern.

 

Am Nachmittag folgte ein Vortrag von Prof. Jochen Arnold über Qualitätsentwicklung im Gottesdienst. In der Evangelischen Kirche in Deutschland gab es dazu ein 2017 abgeschlossenes Pilotprojekt mit Sitz in Hildesheim. Es wäre lohnend, die hier entwickelten  Modelle mit Hilfe der einschlägigen Literatur einmal katholisch durchzubuchstabieren.

 

Priesterseminar Hildesheim thumb

Hinter einer barocken Fassade verbirgt sich dieser Kirchenraum: die Seminarkirche des Priesterseminars. Beim Ort der Verkündigung (vorne im Bild) stehen in U-Form einige Stühle. Wer hier Eucharistie feiert, kann nach dem Hören des Wortes mit einem Gabengang zum Altar ziehen (hinten im Bild), sich im Halbkreis um den Altar versammeln, so dass alle auf ungewohnte Weise versus orientem feiern. Auch das war eine neue Erfahrung. - Achten auf das, was durch Gottes Geist Neues entsteht, wo er handelt, wo das Evangelium lebt - das sind nur drei der vielen Samenkörner, die wir mit in die Schweiz nahmen. (Gunda Brüske)

 

Verein "Freundeskreis Liturgisches Institut"

Liturgische Feiern prägen die Wahrnehmung von Kirche, sie bringen den Glauben der Mitfeiernden in einer Vielzahl von Feiern zum Ausdruck und sind eine Kraftquelle für das alltägliche Leben. Zugleich entstehen in einem komplexer werdenden gesellschaftlichen und kirchlichen Umfeld neue Herausforderungen für den Gottesdienst der Kirche.
Das Liturgische Institut der deutschsprachigen Schweiz stärkt und begleitet das gottesdienstliche Leben mit und für Liturgieverantwortliche in kirchlichen Institutionen und Pfarreien. Es wird finanziert durch Kirchensteuern (RKZ), Einnahmen aus der eigenen Arbeit und vereinzelte Spenden. Wir sind überzeugt von der Notwendigkeit der pastoralliturgischen Arbeit und der Kompetenz des Liturgischen Instituts, deshalb unterstützen wir als Freundeskreis das Liturgische Institut.

 

Dr. Urban Fink-Wagner
Präsident des Vereins
Geschäftsführer Inländische Mission

 

 

Wir unterstützen als Freundeskreis zum Beispiel:

  • 2017: Verfassen und Vertonen eines Liedes zum 600. Geburtsjahr von Niklaus von Flüe (Infos, Text, Noten)
  • Website www.liturgie.ch
  • Tagungen des Liturgischen Instituts
  • Projekt "Verkündigungsbibel"
  • Gottesdienstpreis für besondere Projekte

 

 

Bilder der Vereinsgründung am 23.06. 2016 in Zürich:

 

 

 © Liturgisches Institut

 

 

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Wenn Sie Mitglied des Vereins werden möchten, dann können Sie uns schreiben und wir senden Ihnen das Anmeldeformular und die Statuten des Vereins:

 

Verein "Freundeskreis Liturgisches Institut"

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Postfach 165

1707 Freiburg

Fon 026 484 80 60

Fax 026 484 80 69

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Mitgliederbeiträge 2019                    

natürliche Personen einzeln 50 Fr.                 
Paare 75 Fr.                                                       
Studierende 20 Fr.                                           
juristische Personen 100 Fr.

(Für Mitglieder aus der EU: natürliche Personen EUR 45, Paare EUR 66, Studierende EUR 18, Institutionen EUR 90)

 

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Flyer "Freundeskreis Liturgisches Institut"