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Kirchenjahr
"Die neue Zeit der Auferstehung erfüllt vom österlichen Triduum [das ist die Zeit vom Abend des Hohen Donnerstags bis Ostern] als ihrer Lichtquelle her das ganze liturgische Jahr mit ihrer Klarheit. Das Jahr wird vor und nach den drei Österlichen Tagen Schritt für Schritt durch die Liturgie verklärt. Es ist wirklich ein 'Gnadenjahr des Herrn' (Lukas 4,19). Die Ökonomie des Heiles ist in der Zeit am Werk, aber seitdem sie im Pascha Jesu vollendet und der Heilige Geist ausgegossen wurde, ist das Ende der Geschichte als 'Vorgeschmack' bereits vorweggenommen, und das Reich Gottes tritt in unsere Zeit ein."
Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1168
> Artikel lesenSanctus
AEM Nr. 55. Als wichtige Elemente des eucharistischen Hochgebetes gelten:
b) Sanctus-Ruf: Die gesamte Gemeinde vereint sich mit den himmlischen Mächten und singt oder spricht das Sanctus. Dieser Ruf ist Teil des eucharistischen Hochgebetes und wird von allen gemeinsam mit dem Priester vorgetragen.
Geheimnis des Glaubens
„Die Akklamationen und die Antworten der Gemeinde auf den Gruss des Priesters und auf seine Amtsgebete bilden jenes Mindestmass an tätiger Teilnahme, das in jeder Form der Messfeier von den versammelten Gläubigen zu leisten ist, damit das gemeinsame Handeln deutlich zum Ausdruck kommt und gefördert wird.“
Allgemeine Einführung in das Messbuch Nr. 15
> Artikel lesenSonntag
"Aus apostolischer Überlieferung, die ihren Ursprung auf den Auferstehungstag Christi zurückführt, feiert die Kirche Christi das Pascha-Mysterium jeweils am achten Tage, der deshalb mit Recht Tag des Herrn oder Herrentag genannt wird. An diesem Tag müssen die Christgläubigen zusammenkommen, um das Wort Gottes zu hören, an der Eucharistiefeier teilzunehmen und so des Leidens, der Auferstehung und der Herrlichkeit des Herrn Jesus zu gedenken und Gott dankzusagen, der sie "wiedergeboren hat zu lebendiger Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten" (1 Petr 1,3). Deshalb ist der Herrentag der Ur-Feiertag, den man der Frömmigkeit der Gläubigen eindringlich vor Augen stellen soll, auf daß er auch ein Tag der Freude und der Musse werde. Andere Feiern sollen ihm nicht vorgezogen werden, wenn sie nicht wirklich von höchster Bedeutung sind; denn der Herrentag ist Fundament und Kern des ganzen liturgischen Jahres."
Sacrosanctum Concilium Nr. 106 (1963)
Halleluja
"Auch das 'Halleluja' oder, je nach der Zeit des Kirchenjahres, der andere Ruf vor dem Evangelium bildet 'ein selbständiges Element' des Wortgottesdienstes der Messfeier. In diesem Ruf vor dem Evangelium nimmt die Gemeinde der Gläubigen den Herrn, der zu ihr sprechen will, auf, begrüsst ihn und bekennt singend ihren Glauben.
Das 'Halleluja' (in der Fastenzeit der andere entsprechende Ruf vor dem Evangelium) muss gesungen werden, und zwar nicht nur vom Kantor, der den Ruf anstimmt, oder von der Schola, sondern von der ganzen Gemeinde. Dabei stehen alle."
Pastorale Einführung in das Messlektionar Nr. 23.
"Vom Beginn der Fastenzeit bis zur Osternacht entfällt das 'Halleluja' in allen Gottesdiensten, und zwar auch an Hochfesten und Festen."
Paschalis sollemnitatis (1988), Nr. 18
> Artikel lesenTagesgebet
„Ziel und Aufgabe der Eröffnung ist es, dass die versammelten Gläubigen eine Gemeinschaft bilden und befähigt werden, in rechter Weise das Wort Gottes zu hören und würdig die Eucharistie zu feiern.“
Allgemeine Einführung in das Messbuch Nr. 24
Österliche Busszeit
„Die Fastenzeit (österliche Busszeit) dient der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Christi. Katechumenen und Gläubige bereitet die Liturgie der vierzig Tage zur Feier des Ostergeheimnisses: die einen durch die verschiedenen Stufen der Aufnahme in die Kirche, die anderen durch Taufgedächtnis und tätige Busse.“
Der Römische Kalender (1969) Nr. 27
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Kommunionspendeformel
„Dem Heiligen Vater Papst Paul VI. wurden zahlreiche Bitten vorgelegt, der Leib unseres Herrn Jesus Christus möge den Gläubigen mit einer angemesseneren Spendeformel gereicht werden, auf daß diese in einem höheren Maß tätig und mit größerer Frucht an der Feier des Meßopfers teilnehmen und beim Akt des Kommunionempfanges selbst den Glauben an das hochheilige Geheimnis der Eucharistie bekennen.
Seine Heiligkeit hat diese Bitten gnädig aufgenommen und angeordnet: Die bisherige Formel wird abgeschafft. Der Priester soll bei der Spendung der heiligen Kommunion nur noch sprechen: „Corpus Christi”, und die Gläubigen sollen antworten: „Amen”. Danach empfangen sie die heilige Kommunion. …“
Dekret der Ritenkongregation „über die neuen Spendeworte zur Kommunion” vom 25.4.1964Pfingsten
"Am Pfingsttag (am Ende der sieben Osterwochen) vollendet sich das Pascha Christi in der Ausgießung des Heiligen Geistes. Dieser wird als göttliche Person offenbar, gegeben und mitgeteilt. Christus der Herr spendet den Geist in Überfülle."
Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 731
> Artikel lesenPräfation
"In der Präfation sagt die Kirche durch Christus im Heiligen Geist dem Vater Dank für all seine Werke, für die Schöpfung, die Erlösung und die Heiligung. Die ganze Gemeinde schließt sich dann dem unablässigen Lobpreis an, den die himmlische Kirche, die Engel und alle Heiligen dem dreimal heiligen Gott singen."
Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1352
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