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querlesen: Praxis-Tipp

 

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Sonntag
Der Sonntag und die Taufe


Das Taufgedächtnis erinnert uns in besonderer Weise an die Bedeutung unserer Taufe. Denn durch die Taufe sterben wir mit Christus und erstehen mit ihm wieder auf; wir erhalten so Anteil am Pascha-Mysterium, das wir jeden Sonntag aktualisierend feiern. Neben der Osternacht ist daher auch der Sonntag der bevorzugte Tauftermin.

Gerade am Sonntag hat das Taufgedächtnis einen besonderen Platz: anstelle des Allgemeinen Schuldbekenntnisses kann der Gottesdienst mit einem Ritus zur Tauferinnerung und –erneuerung begonnen werden. Dazu spricht der Vorsteher ein Segensgebet über das Wasser und besprengt dann die versammelte Gemeinde mit dem Wasser. Eine Beschreibung des Ritus wie auch begleitende Gesänge bietet das Katholische Gesangbuch unter den Nr. 30.4 bzw. 35–37; im Messbuch finden sich die entsprechenden liturgischen Texte im Anhang I.
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Allerheiligen und Allerseelen

Wenn Allerseelen am Sonntag ist ...

Allerseelen steht in der Rangordnung der liturgischen Tage auf gleicher Stufe wie die Hochfeste des Herrn und der Heiligen. Das bedeutet, dass er, wie in diesem Jahr, einen "normalen" Sonntag im Jahreskreis verdrängt.
In vielen Pfarreien ist es üblich, am Festtag von Allerheiligen auch das Totengedächtnis für die Verstorbenen zu halten. Wenn Allerseelen auf einen Sonntag fällt, bietet sich die Chance, diesem Gedenken ein eigenes Gewicht zu geben, in Weiterführung und Entfaltung des Allerheiligenfestes. Die österliche Hoffnung, die wir mit dem Gedächtnis der Verstorbenen verbinden, passt auch sehr gut zur Bedeutung des Sonntags als Tag der Auferstehung.
Wo in der Gemeinde an diesem Sonntag Laudes oder Vesper gefeiert werden, kann zwischen dem Formular für Verstorbene oder jenem des Sonntags gewählt werden.

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Darstellung des Herrn 2.2.
Prozession und Kerzendarbringung am 2. Februar

Sie kennen den Ärger mit tropfenden Kerzen? Und sie haben sich auch schon gefragt, ob sie die Kerzen die ganze Zeit in der Hand halten oder sie doch ganz „unromantisch“ auspusten sollen?
Bei den Zisterzienserinnen in Freiburg (Schweiz) habe ich eine sehr schöne Praxis am Fest Darstellung des Herrn erlebt. Mit einer grossen Pfarrgemeinde wird man anders feiern, aber an diesem Fest sind sicher oft auch kleinere Feiergemeinschaften versammelt. So könnte dieser Brauch hier Nachahmung finden.
Alle Feiernden versammelten sich vor dem Eingangsbereich der Kirche. In Körben standen hier die Kerzen für dieses Jahr. Nach der Weihe der Kerzen erhielt jede(r) eine brennende Kerze. In Prozession zogen wir in den Kirchenraum. Zu den Lesungen, das waren hier die alttestamentliche- und die Epistellesung, werden die Kerzen gelöscht. Während des Gesangs vor dem Evangelium entzündeten zwei Schwestern alle Kerzen auf’s Neue. Sie brannten zur Verkündigung des Evangeliums. Danach trat der Priester mit zwei Schwestern in die Mitte vor den Altar. Es bildet sich wieder eine Prozession mit den brennenden Kerzen. Jede(r) übergibt ihre Kerze dem Priester, der sie abwechselnd den beiden Schwestern reicht (mit drei Personen geht das flüssiger; wer diese Aufgabe übernimmt, ist zweitrangig). Sie stecken die brennenden Kerzen in eine mit Sand gefüllte Metallwanne, die vor dem Altar steht. Die Kerzen brennen weiter bis zum Schluss der Feier und strahlen warmes Licht aus.

 
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Rorate

"Kinderrorate"

Am Freitag im Advent halten wir anstelle der Messe ein eigenes „Rorate-Gebet für Kinder”. Die Bezeichnung haben wir gewählt, um einerseits an das beliebte traditionelle „Rorate” anzuknüpfen, andererseits aber auch deutlich zu machen, dass dieser Gottesdienst eine eigene Form hat, die die Kinder nicht überfordert. In der Gestaltung dieses gemeinsamen Gebets finden sich Elemente des Rorate: der frühe Zeitpunkt, es gibt nur Kerzenbeleuchtung; anschliessend halten wir das gemeinsame Frühstück. Inhaltlich knüpfen wir in der Regel an das Tagesevangelium an, weitere Elemente sind bekannte Gesänge und ein frei gestaltetes meditatives Gebet. Alles in allem dauert das „Rorate-Gebet für Kinder” ca. 20–25 Minuten. Diese Form erfreut sich grosser Beliebtheit.

Gerald Gump, Pfarrer in Schwechat

aus: praxis gottesdienst 11/2009

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Erscheinung des Herrn 6.1.

Ein Blick in die Agenda sagt uns, auf welches Datum Ostern fallen wird, doch das Aufschlagen der Agenda zeigt uns nicht, dass die hohen Feste der Christen zusammengehören. Deshalb ist der seit dem 4. Jh. geübte Brauch einer feierlichen Ankündigung der kommenden Hochfest am Fest Erscheinung des Herrn noch immer sinnvoll. Die Festankündigung kann nach dem Evangelium oder nach dem Schlusssegen erfolgen.

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Aschermittwoch

Bussweg vom Aschermittwoch bis kurz vor Ostern

"Der Weg der Umkehr, Busse und Versöhnung setzt den Glauben und die Vergebung durch Gott voraus. Die vierzigtätige Busszeit ist auch eine Gelegenheit, den Glauben an Gott zu vertiefen und das eigene Leben neu auf Gott hin auszurichten." (Hubert Lenz)

Pfarrer Hubert Lenz und die Liturgiegruppe "mirjam" haben dazu zwei Gottesdienste ausgearbeitet: einen für den Aschermittwoch und einen für einen Wochentag vor Ostern. Dazwischen liegt ein Weg, den die Einzelnen individuell mit Hilfe einiger Fragen beschreiten. Die pdf-Datei enthält die beiden Gottesdienste, die Predigt vom Aschermittwoch 2006 und die Fragen zur Vertiefung des eigenen Glaubens und Lebens.

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Palmsonntag
Palmenbäume und Palmenzweige
Möchten Sie mit Ihrer Familie, Ihren Nachbarn, Freunden einen Palmbaum herstellen, ihn am Palmsonntag in die Kirche tragen und ihn nachher im eigenen Garten als Erinnerung aufstellen? Wie wird ein Palmbaum gebunden?
Man nimmt den Stamm einer kleinen Tanne, schält ihn und umwickelt ihn mit einem Band. Auf den obersten 60 - 100 cm lässt man die Äste stehen oder bindet ein Kreuz. An den Stamm hängt man einen oder mehrere Ringe aus Stechpalmenblättern und Äpfeln. Der Palmbaum kann noch mit losen Bändern verziert werden.
Wenn nötig, kann eine genaue Anleitung bezogen werden bei Monika Burch, Feld 5, 6204 Sempach, Tel. 041 460 17 13.
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Maria Himmelfahrt 15.8.
Hier die Praxis aus einer österreichischen Pfarrei:

Bevor die Kräuter gesegnet werden, um diese am Schluss der Hl. Messe an die Gläubigen zu verteilen, stellen die Frauen für alle Kräuter aus der "Apotheke Gottes" einige davon vor und erklären den "symbolischen" Wert der Kräuter für eine Pfarrgemeinde, z.B.:
"Das Öl der Sonnenblumenkerne gibt ein gutes Hautpflegemittel. Wir danken allen, die durch ihre Mitarbeit überzeugen, andere dadurch motivieren und den Pfarrer besonders in der Seelsorge unterstützen".

Nach der Hl. Messe teilen die Frauen die Kräuter an die Gläubigen und laden zu einer Agape mit Kuchen, Brot und Wein.
 
Über die Bedeutung einiger anderer ausgewählter Kräuter können Sie hier nachlesen:
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Präfation

Kindermesse:

"Zur Förderung der Teilnahme können auch bestimmte Zusätze dienen, zum Beispiel die Nennung von Dankmotiven, bevor der Priester den Dialog der Präfation beginnt." (Direktorium für Kindermessen Nr. 22)

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