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Liturgie im Gespräch

Das Liturgische Institut der deutschsprachigen Schweiz führt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Liturgiewissenschaft der Universität Freiburg jährlich eine mehrtägige pastoralliturgische Weiterbildungsveranstaltung durch. Sie richtet sich an alle für die Feier der Liturgie Verantwortlichen: Priester, Diakone, PastoralassistentInnen, KatechetInnen, KirchenmusikerInnen, Studierende und an weitere Interessierte.

 

Liturgie im Gespräch 2011

Familien feiern Gottesdienst 07. - 08.02.2011

LIG 2011
 


 

 

 

 

 

 


Familien feiern Gottesdienst - das ist nicht bloss ein Wunschbild. Trotz Wandel und Vielfalt familiärer Lebensformen besteht gerade bei jungen Familien ein ausgeprägtes Bedürfnis nach religiösen Ritualen, nach Formen gemeinsamen Betens, Singens und Feierns - besonders an biographischen Übergängen.

Die Kirche bietet hier mit einer Fülle von bewährten und auch neuen Ausdrucksformen eine Hilfe. Doch Liturgie will nicht nur subjektive religiöse Erwartungen erfüllen. Sie erhebt den Anspruch, „Quelle und Höhepunkt“ eines gemeinsamen Lebens aus dem Glauben zu sein.

Welche Rolle spielt die Liturgie auf dem Glaubensweg von Familien tatsächlich, wenn viele von ihnen nur sporadisch daran teilnehmen? Wie kann der Gottesdienst ein Lernort des Glaubens sein, ohne dass er pädagogisch verzweckt wird? Was führt Gross und Klein, Jung und Alt heute noch im Gottesdienst zusammen, und wie können wir gemeinsam eine solche Feier gehaltvoll und erlebnisreich gestalten?

Die Spannungen, die solche Fragen sichtbar machen, lassen sich nicht einseitig auflösen, im Gegenteil: mit ihnen fruchtbar umzugehen, gehört zum „Spiel“ der Liturgie und zur Aufgabe aller an der Feier Beteiligten.

Zum Tagungsablauf und zur Anmeldung

 

Liturgie im Gespräch 2010

Tote begraben - Trauernde trösten 08. - 09.02.2010

Lukas 24.6-7 - Auferstehung

 

 

 

 

 

 

 

Trauernde zu trösten und Tote zu begraben gehört seit jeher zu den Hauptaufgaben der Seelsorge; die Herausforderungen indes wachsen. Die Rituale der Kirche setzen den Glauben an die Auferstehung voraus. Doch für viele Hinterbliebene stellen Begräbnisfeiern die einzigen Berührungspunkte mit der Kirche und dem von ihr verkündeten Glauben dar. Mit jeder einzelnen Begräbnisvorbereitung tritt die Aufgabe an die Seelsorgenden heran, im Spannungsfeld von Bezeugen der christlichen Hoffnung und pastoralpsychologischer Empathie, von liturgischem Formular und individuell-biographischem Ritual-Design den richtigen Weg zu finden.
Die Tagung, die sich anlässlich des Erscheinens der Neuausgabe der "Kirchlichen Begräbnisfeier" diesem Thema widmete, nahm den Reichtum der rituellen Tradition der Kirche im Umgang mit dem Tod in den Blick. Reflexionen zum säkularen Umgang mit Tod und Bestattungsriten und pastoraler Erfahrungsaustausch hatten ebenso Platz wie grundsätzliches Nachdenken über das, was wir hoffen dürfen.

Liturgie im Gespräch 2009

Feiern mit liturgisch Ungeübten 09. - 10.02.2009

 
Liturgie im Gespräch 2008

Gott zu feiern ist eine Kunst, die nicht selbstverständlich ist. Gott zu suchen und in ihm Leben zu finden, ist eine bleibende Sehnsucht. Wie aber kommt beides zusammen? Kann man mit Ungeübten auf dem Weg ihres Suchens Liturgie feiern? Man kann!
In Erfurt sind Feiern entstanden, die weder christliches Glaubenswissen noch Übung mit liturgischen (Hoch-) Formen voraussetzen. Der Funke ist übergesprungen. An vielen anderen Orten, auch in der Schweiz, entstehen weitere Feiern mit und für liturgisch Ungeübte – getauft oder nicht, katholisch oder nicht. Diese Feiern sind ein Dienst am suchenden, fragenden, zweifelnden, auch am trauernden Menschen. Sie sind eine Einladung. Und sie sind sogar ein Stück Mission, wenn Mission heisst, "zeigen, was man liebt" (F. Steffensky).

Feiern mit liturgisch Ungeübten ins Gespräch zu bringen, heisst: erprobte Feiern kennenlernen, eine Feier in Form eines Literaturgottesdienstes selber erleben, Rückfragen zu Möglichkeiten und Grenzen stellen und Gestaltungsfragen diskutieren.

   

Feier der Kindertaufe

Liturgie im Gespräch 2008

"Wenn Kinder Christen werden"

Aus Anlass der Neuausgabe des liturgischen Buches zur "Feier der Kindertaufe" fand am 11./12. Februar 2008 im Haus Bethanien in St. Niklausen eine Tagung statt unter dem Titel "Wenn Kinder Christen werden". In Vorträgen und Ateliers ging es um aktuelle Fragen der Taufliturgie und Taufpastoral. Einige Tagungsbeiträge sind im Frühjahr 2008 in der SKZ in gekürzter Fassung veröffentlicht worden:

"Feier des Glaubens - Feier der Kirche" von Prof. Dr. Martin Klöckener

"Wie Kinder Christen werden - und bleiben" von P. Peter Spichtig op und Dr. Josef-Anton Willa

Stimmen zur ersten Werkwoche 2005

"Leib Christi sein – feiern – werden"

Thema der ersten Werkwoche war die Eucharistiefeier. Mit Referaten, Workshops und Austausch je eigener Erfahrungen und Reflexionen ist der Gestalt, der Theologie und dem Ort der Eucharistiefeier, wie sie in unseren Pfarreien gefeiert werden sollte, nachgegangen worden.

Dazu erschienen ist:    

Leib Christi Buch

Martin KLÖCKENER - Peter SPICHTIG
Leib Christi sein - feiern - werden

Ort und Gestalt der Eucharistiefeier in der Pfarrei

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Hier einigen Stimmen von Teilnehmern:

"Für die Organisation und die Durchführung der Werkwoche möchte ich Ihnen und Ihren beiden Mitarbeitern nochmals herzlich danken. Es war für mich auch eine besondere Freude, in dieser Form daran teilzunehmen. Ich bin wirklich selten so motiviert nach einer Fortbildung wieder in mein gewohntes Arbeitsfeld zurück gekehrt. Alle, mit denen ich gesprochen habe, waren voll des Lobes für diese drei intensiven Tage! Ich wünsche mir für unsere Kirche mehr solche Orte und Gelegenheiten, miteinander in offener und freundschaftlicher Weise zu diskutieren und zu streiten, nach Lösungen für Probleme zu suchen und den Glauben zu feiern. Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Werkwoche, die ein grosses Anliegen von mir aufnimmt."

"Zunächst nochmals herzlichen Dank. Ich habe mich die ganzen drei Tage in dieser Gemeinschaft wohl gefühlt und habe viel gelernt. Ich wollte ja ausdrücklich als Normal-Laie, ohne ein kirchlich-pastorales Amt, erfahren, wie es "von der anderen Seite aus" aussieht, sei es von der Liturgiker-Seite wie von der der Liturgie-Gestaltenden aus, wissenschaftlich und praktisch. Alle Vorträge waren klug, interessant, auch praxisbezogen, und die Nachfragen wie die Diskussionen und Workshops hatten ein beachtliches Niveau. Das hatte wohl auch mit Eurer sorgfältigen Vorbereitung und mit der souveränen Art der Durchführung Eurerseits zu tun."
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