
Liturgie im Gespräch 2011
Familien feiern Gottesdienst 07. - 08.02.2011
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Familien feiern Gottesdienst - das ist nicht bloss ein Wunschbild. Trotz Wandel und Vielfalt familiärer Lebensformen besteht gerade bei jungen Familien ein ausgeprägtes Bedürfnis nach religiösen Ritualen, nach Formen gemeinsamen Betens, Singens und Feierns - besonders an biographischen Übergängen.
Die Kirche bietet hier mit einer Fülle von bewährten und auch neuen Ausdrucksformen eine Hilfe. Doch Liturgie will nicht nur subjektive religiöse Erwartungen erfüllen. Sie erhebt den Anspruch, "Quelle und Höhepunkt" eines gemeinsamen Lebens aus dem Glauben zu sein.
Welche Rolle spielt die Liturgie auf dem Glaubensweg von Familien tatsächlich, wenn viele von ihnen nur sporadisch daran teilnehmen? Wie kann der Gottesdienst ein Lernort des Glaubens sein, ohne dass er pädagogisch verzweckt wird? Was führt Gross und Klein, Jung und Alt heute noch im Gottesdienst zusammen, und wie können wir gemeinsam eine solche Feier gehaltvoll und erlebnisreich gestalten?
Die Spannungen, die solche Fragen sichtbar machen, lassen sich nicht einseitig auflösen, im Gegenteil: mit ihnen fruchtbar umzugehen, gehört zum "Spiel" der Liturgie und zur Aufgabe aller an der Feier Beteiligten.
Nun sind die meisten Referate und Handouts der Workshops in Reihenfolge des Tagungsablaufes online verfügbar (rote Schrift):
